Wohnen in Deutschland

Kein Zimmer im Studentenwohnheim?

Zur Überbrückung können Sie auf Gästehäuser, Jugendherbergen oder Hotels zurückzugreifen: Eeinen Überblick über die verschiedenen Angebote gibt es unter http://www.bonn-region.de. Die wohl günstigste Alternative ist die Jugendherberge auf dem Venusberg in Bonn. Auf http://www.djh-rheinland.org/jh/bonn/eng/index.htm stellt das Haus sich vor. Da die Zeit, die Sie in Gästehäusern oder bei Freunden verbringen können, begrenzt ist und Sie sich erst zum 20. Februar bzw. 20 August erneut beim Studentenwerk bewerben können, sollten Sie sich auf dem freien Wohnungsmarkt umsehen:

Wohngemeinschaften als Alternative

Wohngemeinschaften sind besonders unter jungen Leuten eine sehr beliebte Form des Wohnens. Dabei teilen sich zwei, drei oder mehre Personen eine Wohnung oder sogar ein ganzes Haus. Jeder der Hausgenossen bewohnt ein eigenes Zimmer; Diele, Küche, Bad und Abstellräume aber teilt man sich.

Grundbedingung für das Gelingen einer Wohngemeinschaft ist, dass die Mitbewohner gut miteinander auskommen und verlässlich die im Haushalt anfallenden Arbeiten erledigen. Natürlich bedeutet das gemeinsame Leben mit einer oder sogar mehreren Personen einen gewissen Verlust an Privatsphäre und kann Reibereien und Stress mit sich bringen - aber gerade Menschen, die in einer Familie mit Geschwistern aufgewachsen sind, werden sich sehr gut für das Abenteuer Wohngemeinschaft vorbereitet finden. Nicht selten wächst aus etwas, das als Zweckgemeinschaft begonnen hat, eine gute und überdauernde Freundschaft. In Wohngemeinschaften kann man die Miete teilen, aber den Spaß verdoppeln.

Mehrere Webseiten bieten Suchmaschinen für freie Plätze in Wohngemeinschaften, zum Beispiel www.deutschland-wg.de (diese Webseite ist mehrsprachig); www.wg-gesucht.de oder www.studenten-wg.de.

Die eigene Wohnung

Appartements, die für Einzelpersonen geeignet sind, finden Sie in Annoncen zumeist unter dem Kürzel "1ZKB": Einzimmer-Apartment mit Küche und Bad, meist auch kleiner Diele.

Der Allgemeine Studierenden Ausschuss, kurz AStA, bietet ein Forum an, in dem Studierende anderen Studierenden ihre Wohnungen zur Nachmiete anbieten.

Eine gute Info-Quelle für den Wohnungsmarkt sind auch die regionalen Tageszeitungen, von denen die meisten ihre Angebote auch Online veröffentlichen, so zum Beispiel unter www.general-anzeiger-bonn.de. Bitte beachten Sie, dass meist zwischen "Kaltmiete" und "Warmmiete" unterschieden wird. In die Warmmiete gehen zusätzliche Kosten für die Heizung ein, sondern auch Umlagen für Wasser und Abwasser, Kosten für die Müllabfuhr, das Reinigen des Treppenhauses, des Kamins, Instandhaltungskosten für Fahrstühle etc.

Möblieren der Wohnung

Während Zimmer im Studentenwohnheim mit den wichtigsten Möbeln ausgestattet sind, ist das ist bei WG-Zimmern oder selbst angemieteten Apartments nur selten der Fall. Womit möblieren Sie nun ihr neues Zuhause?

Handwerklich geschickte Menschen finden in der Region einige Möbelgeschäfte, die günstige Möbel zum Selbstzusammenbau anbieten. Falls es noch günstiger sein soll - wie wäre es dann mit Gebraucht (Second Hand) Möbeln? Das Journal "Annonce", das man online oder jeden Dienstag und Freitag am Zeitungskiosk, Supermarkt oder Bahnhof bekommt, ist eine hervorragende Quelle für Gebraucht -Möbel, Elektrogeräte etc. Achten Sie besonders auf die Kategorie "Geschenkt und bis 5 Euro"! Hier werden Möbel oder Zubehör angeboten, die entweder ganz umsonst sind oder nicht mehr als 5 Euro € - einzige Bedingung: Sie holen die Möbel selber ab.

In Deutschland werden für die Benutzung von Radio und Fernsehgeräten Gebühren erhoben, die die an die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) abgeführt werden müssen. Dabei fallen Kosten von 52 € pro Vierteljahr an. Mehr Informationen dazu finden Sie unter http://www.gez.de/door/gebuehren/gebuehrenuebersicht/index.html.